Thank You For The Music
40 Jahre ABBA

DOKUMENTATION – 02. Jun 2012, 20.15 h, VOX

ABBA – Die Karriere begann vor exakt 40 Jahren. Im Juni 1972 bringen vier Musiker unter dem sperrigen Namen „Benny und Björn, Agnetha und Anni-Frid“ ihre erste Platte „People Need Love“ raus. ABBA – der spätere Bandname – das waren 4 Buchstaben, die Musikgeschichte geschrieben haben. Noch heute finden sich in jedem gut sortierten CD-Schrank ihre Alben, laufen ihre Songs auf Disco-Partys rauf und runter. ABBA hat die Menschen in den 70ern elektrisiert und fasziniert noch heute. Die beiden Frontfrauen, die blonde Agnetha und die brünette Anni-Frid, und ihre Männer Björn und Benny, haben bis heute 300 Millionen Platten verkauft. Übertroffen wird diese Zahl nur von den Beatles und Elvis.

Die GROSSE SAMSTAGS-DOKUMENTATION erzählt die ganze Geschichte der Kultband. Ihre Hits, Konzerte, die ausverkauften Tourneen, die Millionengagen, das Leben als Weltstar, das Ende der Band sind ebenso Thema wie die Tragik um Agnetha nach ABBA, ihr Leben in Angst und ihr leises Comeback 2012. Im Focus stehen auch Fridas große Liebe nach Benny und die Schicksalsschläge, die ihr widerfuhren. Die Dokumentation taucht tief ein in die 70er und 80er Jahre und lässt die komplette ABBA-Gefühlspalette noch einmal aufleben.

Die Band hat der Welt unzählige Hits geschenkt: „Dancing Queen“, „Mamma Mia“, „The Winner Takes it all“ und natürlich „Waterloo“, die Hymne mit der sie 1974 den Eurovision Songcontest gewannen. Menschen aus dem direkten Umfeld, wie die ehemalige Visagistin Ingmarie Halling erzählen, wie sie die Band erlebt haben, wie Björn und Agnetha sich trennten. Der Kostümbildner Owe Sandström, der den ABBA-Style entwickelte, zeigt erstmals Outfits, die er für die Band angefertigt hat.

Als ABBA in „DISCO“, der wichtigsten deutschen Musiksendung der 70er, erstmals auftreten, war Moderator Ilja Richter skeptisch: „Wie wollen die mit diesem Namen Platten verkaufen?“ Auch der ehemalige ABBA-Gitarrist Mats Ronnander stand der Band anfangs kritisch gegenüber: „Ehrlich? Ich habe ihre Musik gehasst. Das war Müll.“ Selbst nachdem sie beim Eurovision Song Contest triumphieren, hat die Band mit ihrem kommerziellen Sound ein Imageproblem – in Schweden formiert sich sogar eine Bewegung gegen sie.

Die Dokumentation blickt hinter die Kulissen der vierköpfigen Band. So sagt Anni-Frid Lyngstad, Spitzname Frida, rückblickend auf ihre Anfänge als Solo-Sängerin: „Ich war nicht sonderlich erfolgreich. Ich musste hart für den Erfolg kämpfen.“ Für den Erfolg trifft sie eine schwerwiegende Entscheidung. Erstmals im deutschen Fernsehen erzählt sie wie sie im Alter von 24 Jahren ihren ersten Ehemann und ihre beiden Kinder verlässt. Eine Geschichte, die bis heute weitestgehend unerzählt blieb. Bandmitglied Björn Ulvaeus berichtet von den dramatischen Momenten, die das Ende ABBAs einleiteten. Denn Agnetha wollte auf dem Höhepunkt der Band für ihre Kinder eine Weltkarriere aufgeben. Der Musiker erinnert sich: „Sie wollte nicht mehr auf Tournee gehen, nicht mehr reisen. Ich sagte ihr, wir werden das ein Leben lang bereuen. Aber Frauen ticken da anders.“

Der Musiker Peter Maffay, selbst ein Star der 70er Jahre, ist noch heute fest davon überzeugt: „ABBA ist ein Konzept gewesen. Die Kompositionen, die Umsetzung, die Optik, die Vermarktung. ABBA waren sehr, sehr kommerziell.“ Und mit dieser Meinung steht er nicht allein. Denn keine Band jener Zeit bewies solch einen Geschäftssinn wie die vier Schweden. Angetrieben von ihrem Manager Stig Andersson investierten ABBA, was kaum einer weiß, Millionen in Galerien und Tonstudios, in Sportartikelhersteller und Immobilienfirmen. Sie planten den Gang an die Börse. Das Schwedische Steuersystem der 70er Jahre war gnadenlos. 85% der Einnahmen hätten ABBA an den Staat zahlen müssen. Mit jeder Investition verringerten sie ihre Steuerlast, verloren aber auch an Glaubwürdigkeit.

Erstmals im Deutschen Fernsehen zeigt Die GROSSE SAMSTAGS-DOKUMENTATION Interviews aus jener Zeit, in der sich ABBA mit dem Vorwurf konfrontiert sah, nichts als gierig zu sein. Den einzigen wirklichen Flop ihrer Karriere landeten ABBA, als sie 55.000 Tonnen Rohöl kauften und mangels Er-fahrung mit dem Ölgeschäft darauf sitzen blieben. „Wir haben 3 Millionen Pfund Sterling verloren“, gab Björn Ulvaeus später zähneknirschend zu.

Was von ABBA übrig blieb, lagert heute streng bewacht hinter einer Stahltür in einem Gebäude, das man von außen nicht filmen, dessen Lage man nicht nennen darf. Die Erinnerungsstücke von Benny, Björn, Agnetha und Anni-Frid – 550 goldene Schallplatten, Kostüme, Gitarren, Privates. All das soll mal in einem ABBA-Museum ausgestellt werden. „Wir haben immer noch keinen Eröffnungs-termin.“, erklärt die Leiterin, die zum ersten Mal ein Kamerateam in die heiligen Hallen führt.

Noch heute verkaufen ABBA täglich weltweit 3000 CDs. Ihre Popularität ist ungebrochen und so gibt es immer Spekulationen, ob ABBA noch einmal gemeinsam auftreten. Wie groß die Chancen mittlerweile sind, dieser Frage geht die Dokumentation ebenfalls nach.

Pressemitteilung vom 04.06.2012:

GRANDIOSE QUOTEN FÜR DOKUMENTARFILM „40 JAHRE ABBA“ VON MAXI MEDIA.
Maxi Media landete mit ihrem neuen Dokumentarfilm einen Quoten-Coup und bescherte VOX die besten Quoten seit Bestehen der Reihe „Die große Samstags-Dokumentation“. DWDL schreibt: Mehr Zuschauer als RTL oder Sat.1: Vox holte am Samstag grandiose Quoten mit seiner vierstündigen Doku „Thank you for the Music“ anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von ABBA. Und Kress meint: Für eine kleine Sensation sorgte Vox, das mit dem über vierstündigen Porträt „Thank You for the Music: 40 Jahre ABBA“ alles andere als ein Quoten-Waterloo erlebte. 1,05 Mio 14- bis 49-Jährige Fans ertanzten einen famosen Marktanteil von 12,0%. Jürgen Hohmann, der mit seiner Firma Maxi Media seit 25 Jahren im TV-Show- und Musikbusiness tätig ist und über ein außerordentliches Netzwerk an weltweiten Kontakten bis hin zu großen Stars verfügt, sagt dazu: „Wir waren überzeugt davon, auch bei der für Dokumentationen ungewöhnlichen Länge von 4 Stunden exzellente Arbeit leisten zu können, aber mit einem solchen Erfolg haben selbst wir nicht gerechnet.“